Mit Theater auf der Suche nach einem Job

Ausbildungstreff 4.0 gab Einblick in Berufswelt

Mit Theater auf der Suche nach einem Job Arbeit Ausbildungstreff 4.0 gab Einblick in Berufswelt M Sinzig. Welche Ausbildungsmöglichkeiten gibt es? Dieser Frage gingen auf kreative Weise rund 200 Schulabgänger sowie Ausbildungssuchende in der Alten Druckerei Sinzig nach. Die Schirmherrschaft des Ausbildungstreffs 4.0 unter dem Motto: „Mit Theater in die Ausbildung“, der zum zweiten Mal in Kooperation von SmartsUp im Haus der offenen Tür, dem Ausbildungsbeirat des Kreises Ahrweiler, Jobcenter, Bundesagentur für Arbeit und der Berufsbildende Schule Ahrweiler organisiert wurde, hatte der Sinziger Bürgermeister Andreas Geron. Und der hatte sich eine recht ungewöhnliche Form ausgesucht, um die jungen Menschen zu begrüßen. Auf der Bühne zeigte er spielerisch anhand eines Bausteinpuzzles das Bild von einem Unternehmen und wie trotz Veränderungen sich immer wieder alles im vorgegebenen Rahmen einfügt. Die anschließende Moderation und Vorstellung der verschiedenen Ausbildungsberufe übernahmen Petra Klein, Leiterin des Hauses der offenen Tür in Sinzig, und Daniel Stellmacher-Huck, Leiter des Jobcenter Landkreis-Ahrweiler. Ein Höhepunkt der Veranstaltung war der Auftritt des Ensembles Theatersport Berlin. Bestehend aus drei Schauspielern und einem Musiker, griff die Improvisationstruppe in sehr unterschiedlichen Beiträgen Stichworte und Zurufe auf und setzten sie auf ansprechende Art und Weise zum Thema Beruf, Ausbildung und Arbeit um. Ein Beispiel dafür, dass es sich beim Ausbildungstreff 4.0 um keine übliche Ausbildungsmesse handelt. Und das gilt auch für den weiteren Ablauf. So erhielten die jungen Menschen die Infos quasi aus erster Hand durch die Ausbildungsverantwortlichen der beteiligten Unternehmen und deren Azubis, die durch ihren persönlichen Werdegang und Geschichten aus ihrem beruflichen Alltag ein lebendiges Berufsbild zeichneten. Nach der Premiere im vergangenen Jahr war auch die zweite Auflage des Ausbildungstreffs 4.0 ein Erfolg auf ganzer Linie.

Quelle: Rhein-Zeitung, 02.10.2018