Zielsetzung

Die Förderung der beruflichen und sozialen Integration sowie der Ausgleich sozialer Benachteiligungen und die Überwindung individueller Beeinträchtigungen von jungen Menschen sind gemeinsame Aufgaben der Jugendhilfe, der Agenturen für Arbeit sowie der Träger der Grundsicherung.

In § 18 Abs. 1 SGB II, in § 9 Abs. 3 SGB III und in § 81 SGB VIII ist deshalb die Verpflichtung zur Zusammenarbeit verankert.

Gemeinsames Ziel ist es, die intensive und an der individuellen Problemlage ausgerichtete Begleitung und Förderung erwerbsfähiger junger Menschen im Alter von 18 – 35 Jahren effektiv umzusetzen. Die individuelle Unterstützung soll insbesondere für die jungen Menschen verbessert werden, die ob problematischer Lebenslagen keine tragfähige Perspektive in unserer Erwerbsarbeitsgesellschaft haben. Im Projekt „Smarts-up“ steht der junge Mensch mit seinen Potenzialen und Bedürfnissen im Mittelpunkt aller Angebote und erhält die Botschaft: „Du trägst die Verantwortung für Dein Leben in der Gesellschaft selbst.“ Er wird im Idealfall durch eine abgestimmte Hilfeplanung mit prozessorientierter Beratungsunterstützung individuell an eine Ausbildung und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung herangeführt. Durch die enge Zusammenarbeit zwischen Jobcenter, Bundesagentur für Arbeit, Kreisverwaltung und Smarts-Up, besteht die Möglichkeit, den jungen Menschen da abzuholen wo er steht, indem bereits frühzeitig gemeinsam den Gründen für sein Handeln nachgegangen wird und gemeinsam Alternativen entwickelt werden.

Aufbauend auf der Stabilisierung der Lebenssituation und der Persönlichkeit soll die Integration in eine Ausbildung oder den Beruf erfolgen, damit diese auch passgenau stattfindet sowie mittel- und langfristig Erfolg zeigt und nicht rein auf schnelle Vermittlung ausgerichtet ist