Sie sind ein Unternehmen, das gesellschaftliche Verantwortung übernimmt? Sie denken bereits jetzt an die Zukunft Ihres Betriebes? Sie würden gerne junge Nachwuchskräfte ausbilden, scheuen aber den (vermeintlichen) Aufwand?

Der Wettbewerb um Fachkräfte wird sich in den kommenden Jahren spürbar verstärken. Deshalb ist es unabdingbar, auch benachteiligte junge Erwachsene langfristig als wertvolle Mitarbeiter/innen zu gewinnen und in den Arbeitsmarkt zu integrieren.



Mehr Informationen

Wenn es um den Einstieg ins Berufsleben geht, mangelt es vielen jungen Erwachsenen mit individuellem Unterstützungsbedarf, im Alter zwischen 18 und 35 Jahren, an fachlich versierten Ansprechpartnern und Begleitern. Hemmnisse für den Berufseinstieg können ein fehlender Schulabschluss, eine abgebrochene Ausbildung, junge Elternschaft, Schulden und vieles mehr sein....
Smarts-Up möchte in der Region, Sinzig, Bad Breisig, Remagen, VG Adenau und Brohltal genau diese Lücke schließen.

Wir arbeiten effektiv und bedarfsorientiert. Auch bei komplexen Problemlagen erhalten junge Menschen von uns umfassende Unterstützung aus einer Hand.



Mehr Informationen

Potential entdecken

In jedem jungen Menschen stecken Talente und Möglichkeiten. Smarts-Up unterstützt sie dabei, diese zu entdecken. Für sich und für künftige Arbeitgeber.

Potential fördern

Vom Potential zur ausgereiften Fähigkeit ist es oft nur ein Schritt. Smarts-Up unterstützt mit Know-How und einem breiten Netzwerk.

Potential entfalten

Fähigkeiten wollen eingesetzt werden, um zur Entfaltung zu kommen. Ein Abschluss, ein Praktikumsplatz oder eine Ausbildungsstelle sind hierfür der richtige Ort. Smarts-Up begleitet und hilft finden.

Unterstützung von der Aktion Arbeit im Bistum Trier

„Hier kann Kirche zeigen, wofür sie eigentlich da ist“, lautete das Fazit von  Andrea Steyven, Geschäftsführerin der Aktion Arbeit im Bistum Trier, nach einem Rundgang durch das Haus der offenen Tür (HoT) in Sinzig. Kurz vor Heiligabend übergibt sie einen Scheck über 15.000 Euro für das Projekt Smarts-Up. Dieses unterstützt Jugendliche und junge Erwachsene beim Berufseinstieg.
Wenn es um den Einstieg ins Berufsleben gehe, gäbe es für viele junge Erwachsene mit individuellem Unterstützungsbedarf wenige fachlich versierte Ansprechpartner und Begleiter, erklärt die Leiterin des HoT Petra Klein. Hemmnisse für den Berufseinstieg können ein fehlender Schulabschluss, eine abgebrochene Ausbildung, junge Elternschaft, Schulden, Gewalterfahrungen und vieles mehr sein. Smarts-Up unterstützt als niedrigschwelliges Angebot Frauen und Männern im Alter zwischen 18 und 35 Jahren in der Region Sinzig, Bad Breisig, Remagen und in den Verbandsgemeinden Adenau und Brohltal.
Die Mehrheit der 70 Begleitungen wird vom Jobcenter an Smarts-Up vermittelt. Die Zusammenarbeit mit dem Jobcenter funktioniere richtig gut so Petra Klein. Auch die Verbindung zu den Kooperationspartnern in der Wirtschaft sei gut. Durch diese bietet Smarts-Up den Teilnehmenden die Möglichkeit, Praktika oder eine Ausbildung in unterschiedlichen Arbeitsbereichen zu absolvieren. „Zu uns kommen aber auch Menschen, die mitten im Arbeitsleben stehen, aber seit zehn Jahren keine Bewerbung mehr geschrieben haben und ein paar Tipps möchten“, erklärt Mitarbeiterin Tatjana Francesconi. Eine Begleitung kann ganz unterschiedlich aussehen. In Einzelterminen und -coachings werden persönliche Probleme besprochen und gemeinsam nach individuellen Lösungen gesucht. Es gibt auch ein Gruppenangebot erklärt Aylin Schneider: „Hier beschäftigen uns Themen wie Mietverträge, Wohnungsverlust und Schulden.“ Doch auch gemeinsames Kochen steht wöchentlich auf dem Programm. Hier gilt es Ausgaben und Einkäufe im Blick zu behalten und die Arbeit auf etwa zehn junge Menschen zu verteilen. Hinzu kommen politische Bildung und Kunstprojekte. „Insbesondere Kunst ist ein wichtiges Element, um Vertrauen zu schaffen und Gefühle auszuleben“, betont Petra Klein. Die meisten der Jugendlichen hätten ganz unterschiedliche Probleme und es kämen bei Gesprächen schon mal seelsorgerische Themen auf. „Wir sind daher froh, an die Kirche angedockt zu sein“, erklärt die Leiterin. Smarts-Up ist ein Projekt in Trägerschaft der Katholischen Kirchengemeinde St. Peter. Dechant Achim Thieser greift diesen Punkt auf und verdeutlicht, dass solche Jugendzentren in Bezug auf die Umsetzung der Synode äußert wichtig seien.
„Die Jugendlichen werden sich sehr über die Zuwendung freuen“, ist sich die Mitarbeiterin Tatjana Francesconi sicher. Das Geld der Aktion Arbeit wird für unterschiedliche Projekte innerhalb von Smarts-Up eingesetzt. „Wir fördern insbesondere solche Dinge, die nicht von den öffentlichen Stellen gedeckt werden, das sind oft Projekte, die den Jugendlichen Spaß machen und sie motivieren, dabei zu bleiben“, erklärt Andrea Steyven von der Aktion Arbeit. „Wir denken, dass Smarts-Up eine gute Hinführung auf ein zukünftiges Berufsleben und eine gute Ausbildung ist. Das Projekt stellt damit die beste Prävention vor Familien- und Altersarmut dar.“

Mehr Informationen zur Aktion Arbeit:

www.bistum-trier.de/aktionarbeit.